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Kinder und das Internet

Kindheit und Jugend im Wandel - Teil 2: Kinder und das Internet

Unsere Kinder wachsen heute in eine Gesellschaft hinein, die sehr großen Wert auf Wissen legt. Die Aneignung von Wissen wird den Kindern durch den Einsatz von modernen Kommunikationstechniken, Multimedia und dem Internet erleichtert.

Einer Studie zufolge, nutzen 81 Prozent der sechs- bis 13-jährigen Kinder das Internet. Eltern geraten dadurch widerrum unter Druck, da sie sich in Sachen moderner Unterhaltungselektronik auf dem Laufenden halten müssen, um für das Kind als kompetenter Ansprechpartner in diesen Dingen wahrgenommen zu werden.

Doch das Internet wird auch zum Spielen benutzt. Ich vermeide hier ganz bewusst, die seit den schrecklichen Ereignissen von Winnenden ins Rampenlicht gerückten "Killer-Spiele." Vielmehr geht es um übertriebenes Spielen, das Bewegungsmangel, Fehlhaltungen oder Konzentrationsschwächen hervorrufen kann. Hier sind Eltern gefragt!

Sie müssen entscheiden, wo Grenzen gesetzt und Verbote ausgesprochen werden müssen. Aber das Allerwichtigste ist, dass Kinder vielmehr liebevolle Zuwendung, Aufmerksamkeit, und Körperkontakt wollen. Kinder sollten auf ein Leben vorbereitet werden, in dem nicht nur "Siege" auf der Tagesordnung stehen. Egal ob Ihr Kind Bücher verschlingt oder ein Tagträumer ist - Kinder brauchen Sicherheit, das Gefühl, dass sie geliebt werden, egal wie gut sie sich Wissen aneignen oder wie gut sie es behalten können. 

 


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